Im Gegensatz zum Grafen, dem eine unangenehme Viertelstunde bevorstehen dürfte, kann sich das Publikum darüber freuen, das Können dieser Bühnenerprobten vereint zu sehen – zum Besten und zum Lachen. Gemeinsam schwören sie, dem Kern dieses literarischen Klassikers die Quintessenz zu entziehen, um ihn lebendiger denn je und für alle zugänglich zu machen.
Die einen tragen die Erzählung, die anderen kommentieren – ganz nach Art eines antiken Chors – das Geschehen singend, wie Klatschbasen, zwischen Wolfsrudel und Fledermausschwarm.
Haben diese Künstler bereits das Alter erreicht, in dem man über das Prinzip des ewigen Lebens nachdenkt? Oder jucken sie einfach die Eckzähne und sie verspüren einen unstillbaren Durst nach Horror und frischem Blut? Wie dem auch sei: Les Batteurs de Pavés und Les Petits Chanteurs à la Gueule de Bois wollten schon lange die leidenschaftliche Kunst der geländegängigen Adaption der einen mit dem Feinschliff frecher Lieder der anderen verbinden.
Foto © Vincent Guignet
| Mi | 17 | 19:00 |