Soft Spot ist ein Duo mit einem Jongleur, einer Equilibristin, Holzbrettern und mehr als 300 Weingläsern.
Auf der Bühne manipulieren, stapeln und balancieren zwei Künstler vorsichtig eine empfindliche Landschaft, die kurz vor dem Zusammenbruch steht. Das Glas wird abwechselnd zum Partner, zum Hindernis und zur dumpfen Bedrohung und erfordert Präzision und Vertrauen zwischen den Darstellern.
Die unerwarteten Wendungen offenbaren eine präzise und schelmische Erkundung unserer zerbrechlichen Welt.
Foto © Jimmy Sundin
| Fr | 12 | 18:30 |
| Sa | 13 | 18:00 |
Von aussen kann es wie ein seltsames Objekt wirken, wie ein von Wolken getarnter Felsen, wie ein silbernes, geometrisches Iglu. Im Inneren ist es ein Ort der Begegnung. Unser Ort der Begegnung – eurer. Hier findet Mentir lo Mínimo statt: eine sensible und emotionale Erfahrung durch die Reise von drei Körpern – der Frau, dem Mann und dem Fahrrad.
Ein Stück, das uns mit seiner scheinbaren Einfachheit der Komplexität der Selbstakzeptanz näherbringt. Das Thema ist eure Präsenz, unsere Präsenz. Das Thema ist der Körper.
Die Reise dreier Körper und ihr Sich-Entblößen, um zum Wesentlichen zu gelangen: dem Körper selbst.
Dieser Körper, in dem wir leben und zu dem wir eine Beziehung haben.
Ist diese Beziehung für euch angenehm?
Würdet ihr sie verändern?
© Ville de Frontignan
| Fr | 12 | 20:00 |
| Sa | 13 | 19:15 |
| So | 14 | 16:00 |
Ein einstündiges, kitschiges Cabaret aus Drag und Zirkus, das die Zuschauerinnen in eine industrielle, campige und manchmal auch trashige Atmosphäre einlädt. Eine fragmentierte Dramaturgie zwischen zeitgenössischem Zirkus und Cabaret, in der vier Drag Queens/Clowns/Kings/queere Performerinnen Akrobatik, Luft-Lipsyncs, Choreografien und auch Live-Gesang präsentieren.
Die Gender Reveal Party versteht sich als ein sicheres und inklusives Cabaret.
Ein Ort, an dem Provokation ihren Platz haben darf – und an dem es genügt, sich selbst Freude zu bereiten.
Ein Ort, an dem wir uns nicht mehr neu erfinden müssen, um zu glänzen.
| Fr | 12 | 21:30 |
Zwei Frauen bemühen sich, den Erwartungen der anderen und den unmöglichen Standards gerecht zu werden, die sie sich selbst auferlegt haben: Perfektion. Doch ihre Routine gerät schnell aus dem Gleichgewicht, und angesichts der sich häufenden Misserfolge müssen sie sich entscheiden: weitermachen wie bisher oder den Mut haben, etwas Neues zu wagen.
Durch spektakuläre Partnerakrobatik und waghalsige Balancen auf dem Rola-Bola fordern sie mit Humor, Charme und Selbstironie die Schwerkraft heraus. Am Ende feiert das Stück die Schönheit der Unvollkommenheit und die Freude daran, über das Unerwartete lachen zu können.
| Sa | 13 | 15:00 |
| So | 14 | 15:00 |
Ob sie auf Französisch, Schweizerdeutsch oder Englisch singt, mit Wut oder Sanftheit, Eugénie Rebetez schafft eine hybride Kunstform, in der Emotionen sowohl vom Körper als auch von der Stimme getragen werden. Sie ist bekannt für ihre gewagten One-Woman-Shows und ihre starke Bühnenpräsenz. Für das Festival plus qu'ile präsentiert sie ein rohes und intimes Solo-Konzert zwischen Ritual und Kabarett, mit Songs aus ihren Shows, aber auch mit neuen emotionalen Pop-Kompositionen. Eugénie Rebetez schwimmt gegen den Strom gängiger Trends und geht ihren eigenen Weg: elegant, witzig und frech.
| Sa | 13 | 20:45 |
Die Ouinchs (kleine schelmische Feen) führen einen ambivalenten und unersättlichen Tanz auf – in einem mittelalterlich-modischen Universum, an der Schnittstelle zwischen sogenannten „traditionellen“ Tänzen und aktuellen Clubtänzen.
Das Kollektiv möchte einen utopischen und universellen Tanz erfinden, in dem der öffentliche Raum zu einem festlichen, zeitgenössischen und inklusiven Ritualort wird. Die Performance endet in einem großen, karnevalesken und queeren Fest.
Foto © Pierre Planchenault
| Sa | 13 | 22:00 |
| So | 14 | 17:30 |
Im Inneren des Chapiteaus, in der Zirkusarena, wartet ein Popcornverkäufer auf den Beginn der Vorstellung – in einer aufgeladenen Atmosphäre, erfüllt von seltsamen Geräuschen und unterbrochen von zu langen Momenten der Stille. Während er auf den Beginn wartet, geht er weiter seiner Arbeit nach.
Nach und nach bricht alles um ihn herum zusammen: die Infrastruktur, die Gegenstände, die Popcornmaschine. Und trotzdem bleibt er da und erfindet immer neue Wege, um weiterhin Popcorn zu machen.
„WHERE THE FUNK IS MY RED NOSE!?“ ist eine Reise durch das alltägliche Chaos – eine Explosion aus Unordnung, Poesie und Popcorn.
Foto © Roberta Marangon
| Do | 18 | 18:30 |
| Fr | 19 | 21:00 |
Ein paar Kilo Metall, Instrumente, Holz und Wolle. «Elefant» ist ein ungewöhnliches Zirkus-Stück, das zwischen nachdenklichen Momenten und herzerwärmendem Humor balanciert.
Der Elefant im Zirkus hat ausgedient. Doch dieser gutmütige, absurde und beinahe ausserirdisch anmutende Riese verkörpert den tollkühnen Geist des Zirkus. So ist auch «Elefant» gross, aussergewöhnlich, roh, ein bisschen Risiko und doch auch, fein, sanft und anmutig.
Photo © Solvejg Weyeneth
| Do | 18 | 19:45 |
| Fr | 19 | 19:30 |
| Sa | 20 | 20:00 |
Aus dem äußersten Süden des amerikanischen Kontinents präsentiert die Compagnie manoAmano ihr neues Stück: NOSO3, in dem Bewegung und Emotionen im Mittelpunkt stehen.
In Form von menschlichen Marionetten entführen uns die Figuren in eine traumhafte Welt, in der sich die Objekte der Schwerkraft entziehen und die Körper in der Höhe sie herausfordern.
Ein geheimnisvolles Wesen entsteht mitten im Lachen und lädt uns ein, unseren Geist zu befreien.
Die Compagnie manoAmano fliegt nicht – sie weiss, dass sie niemals fliegen wird, und doch versucht sie es in jedem Moment.
| Fr | 19 | 15:00 |
| Sa | 20 | 13:45 |
| So | 21 | 17:00 |
Auf der Bühne begegnen sich zwei Zirkusartist:innen und entführen das Publikum in eine Welt voller Akrobatik, Tanz, Lautmalerei, Musik, Krach und Nonsense. Sie schweben durch die Lüfte, verwandeln sich in eigenartige Figuren und spielen mit der Schwerkraft, während das normale Leben mal Pause macht.
„Gugus“ bedeutet im Schweizerdeutschen sowohl „Hallo“ als auch „Unsinn“ – und genau darum geht es: Momente ohne Zweck, die einfach Spass machen. GUGUS! ist inspiriert von „Dada“ – eine verrückte Kunst, bei der die Künstler:innen alles durcheinanderbringen, um zu zeigen, dass die Welt manchmal keinen Sinn hat. GUGUS! lädt dazu ein, Leistungsdruck und Selbstoptimierung hinter sich zu lassen und die Freude am Absurden neu zu entdecken.
Foto © Matthias Wackerlin
| Fr | 19 | 15:45 |
Begleiten Sie drei schrullige Figuren, die in einen Strudel aus Akrobatik, Kostümen und Überraschungen hineingezogen werden. Diese akrobatische Zirkusvorstellung verbindet Virtuosität, Farbenpracht und Fantasie. Zwischen ungarischer Wippe, akrobatischen Hebefiguren und spektakulären Darbietungen bietet jedes Bild ein Erlebnis für Augen und Sinne, bei dem sich die Poesie der Bewegung mit der Intensität des Zirkus verbindet.
Photo © Elena Clerc Charriez
| Fr | 19 | 18:00 |
| Sa | 20 | 19:00 |
| So | 21 | 14:30 |
Hier ist ein maritimes Bestiarium, das versucht, seine eigene Geschichte zu erzählen. Aber was erzählen, wenn nur noch Leere bleibt? Wenn nichts anderes mehr bleibt, als in den Abgrund unserer eigenen Bedeutungslosigkeit zu tauchen — hier dargestellt durch Tiefen aus Pappmaché, getaucht in das Licht eines übervollen Mondes? Die Protagonisten sind zwei Lebewesen — halb Mensch, halb Wasserwesen — sowie zwei Musiker, die nebenbei die Ozeane ihrer Bewohner berauben.
| Fr | 19 | 22:15 |
| Sa | 20 | 21:45 |
Cyclose ist ein poetischer Moment von etwa dreissig Minuten mit drei Fadenmarionetten.
Die Aufführung bewegt sich zwischen sanftem und seltsamem Traum, zwischen Komik und Tragik, zwischen Sinn und Absurdität – und greift dabei den Kreislauf des Lebens und die Weitergabe zwischen den Generationen auf.
Und wenn der Anfang nach dem Tod genau so aussehen würde?
Geboren werden – die Schönheit, die aus dem Ei der Mutter Erde hervorgeht.
Wachsen – die Welt entdecken und Erfahrungen sammeln.
Lieben – und schliesslich dorthin zurückkehren, wo alles begonnen hat.
Ein zartes und berührendes Stück, das Kinder wie Erwachsene anspricht, dank der vielen möglichen persönlichen Interpretationen.
| Sa | 20 | 13:00 |
| Sa | 20 | 15:45 |
| So | 21 | 13:45 |
| So | 21 | 16:15 |
„The Experience“ ist eine interdisziplinäre Performance, die den Weg für eine persönliche und immersive Reise ebnet. Die Bühne wird zum lebendigen Organismus, zur vibrierenden Oberfläche innerer Zustände. 70 Tänzer:innen zwischen 12 und 30 Jahren schaffen intensive Bildwelten, in denen Emotion, Energie und Identität physisch erfahrbar werden.
| Sa | 20 | 15:00 |
Tauchen Sie ein in die Welt der Düfte, da wo die Türen zu unseren Erinnerungen geöffnet werden. Flox’ nimmt uns auf eine clowneske Forschungsreise durch die Landschaft der Blumen mit.
Mit ihrer aussergewöhnlichen Nase ist sie in der Lage, selbst feinste Duftnoten zu unterscheiden. Dieses einzigartige Talent führt Flox’ durch eine wohlriechende Welt und lädt die Zuschauer:innen dazu ein, die Blumen in unserer nächsten Umgebung zu entdecken.
Foto ©Vincent Guignet
| Mi | 17 | 14:30 |
| Mi | 17 | 16:00 |
| Mi | 17 | 17:15 |
Die Beziehung im Fallen, das alleinige oder gemeinsame Stürzen, lässt Geschichten entstehen – immer stärker unter Druck geraten, ohnmächtige Wut, ein absurder und auswegloser Konflikt, ein Lachanfall oder auch Liebe auf den ersten Blick, die überwältigende Entdeckung von Zärtlichkeit. All diese Situationen lösen Gefühle wie innere Abstürze aus.
Unsere Recherche zum Ungleichgewicht reicht von der körperlichen Bewegung bis zu innerem Ungleichgewicht – durch die grosse Palette des Fallens hindurch: burleske Kaskade, akrobatische Kaskade, choreografiertes Ungleichgewicht, Mikro-Kaskade.
Foto © Vincent Guignet
| Mi | 17 | 15:00 |
| Mi | 17 | 17:30 |
Im Projekt „La Baronessa Rampante“ erkundet die Vertikaltänzerin und Choreografin Rebekka Gather das Leben in den Bäumen. Eine faszinierende Feier eines mutigen und ungezähmten Geistes, verkörpert durch eine weibliche Figur, inspiriert von „Der Baron auf den Bäumen“ von Italo Calvino.
Zwei Tänzerinnen bewegen sich in den Baumkronen und verkörpern die Freiheit und Entschlossenheit dieser ikonischen Figur. Die Bäume dienen als Bühne – ein schwebender Zufluchtsort, der sie über die irdischen Grenzen hinaushebt.
Die Musikerin Mara Miribung begleitet diese Tanzperformance ebenfalls aus der Höhe und bringt eine zusätzliche Perspektive ein.
Foto © Vincent Guignet
| Mi | 17 | 16:30 |
Im Gegensatz zum Grafen, dem eine unangenehme Viertelstunde bevorstehen dürfte, kann sich das Publikum darüber freuen, das Können dieser Bühnenerprobten vereint zu sehen – zum Besten und zum Lachen. Gemeinsam schwören sie, dem Kern dieses literarischen Klassikers die Quintessenz zu entziehen, um ihn lebendiger denn je und für alle zugänglich zu machen.
Die einen tragen die Erzählung, die anderen kommentieren – ganz nach Art eines antiken Chors – das Geschehen singend, wie Klatschbasen, zwischen Wolfsrudel und Fledermausschwarm.
Haben diese Künstler bereits das Alter erreicht, in dem man über das Prinzip des ewigen Lebens nachdenkt? Oder jucken sie einfach die Eckzähne und sie verspüren einen unstillbaren Durst nach Horror und frischem Blut? Wie dem auch sei: Les Batteurs de Pavés und Les Petits Chanteurs à la Gueule de Bois wollten schon lange die leidenschaftliche Kunst der geländegängigen Adaption der einen mit dem Feinschliff frecher Lieder der anderen verbinden.
Foto © Vincent Guignet
| Mi | 17 | 19:00 |
La Veuve ist ein Juwel des schwarzen Humors im Objekttheater. Ein scheinbar zeremonieller, genüsslich respektloser Monolog, in dem alltägliche Erinnerungen in blutige Fantasien abgleiten. Es geht um Trauer, Ungeschicklichkeit und Liebe, die sich in Chips und etwas lauwarmem Weisswein verkörpern.
Foto © Vincent Guignet
| Mi | 17 | 20:15 |
Als Luscus Pics bereisen wir diese wundervolle Welt mit unseren selbstgebauten Analogkameras auf der Suche nach Realität.
Wir sind mit unseren mobiler Dunkelkammern auf der Strasse unterwegs – aber auch auf Festivals, Hochzeiten und anderen Veranstaltungen.
Mit dieser altertümlichen Technik, die ein Fotograf aus Afghanistan vor gut hundert Jahren in Kuba erfunden hat, lassen wir den Beruf des Strassenporträtisten erneut aufleben.
Die Fotografie wurde über die Jahre immer weiter technologisiert und perfektioniert. Wir jedoch vertreten mit einfachsten Mitteln die Grundlage der Fotografie als Konservator des Momentes und der Realität.
Das Phonomaton ist eine Performance, bei der eine, zwei, vier Personen (oder mehr) in eine Kabine eintreten und statt eines Fotos ein einzigartiges und personalisiertes Klangporträt erhalten.
Zwei Techniker:innen, sichtbar durch ein Fenster, stellen eine Frage und improvisieren, inspiriert von den Antworten, indem sie nicht das Bild, sondern das Wesen eines Moments einfangen.
Das Ergebnis entsteht live vor Ihren Augen, wird aufgenommen und anschliessend per E-Mail verschickt.
Ein Spiel aus Improvisation und Austausch, in dem der Moment zu Klang wird.
| Fr | 19 | 18:30 |
Seit mehr als achtzig Jahren reisen die „Las Aguilas Humanas“ durch Chile. In den 1980er-Jahren, während der Diktatur, war der Zirkus ein seltener Ort der Freiheit und des Entkommens.
Im Jahr 2012 kehrt der Fotograf Enrique Muñoz García in seine Heimat zurück und begegnet erneut dem Zirkus seiner Kindheit. Mit Zirkus zeigt er die Hinterbühne des Spektakels: Momente der Stille, intime Gesten, Blicke vor dem Auftritt.
Mehr als eine Hommage an den Zirkus offenbart diese humanistische Serie die Poesie des Alltags und die Menschlichkeit hinter den Masken.
Die Cie du Transport Public lädt dazu ein, an Bord dieser neuen Ausgabe des plusQ'île zu kommen.
Das Bordteam kümmert sich sowohl um den Abflug als auch um die Landung und begleitet Gross und Klein auf jeder Reise. Durch spielerische Melodien , begleitet von verrückten Choreografien und wichtigen Ansagen, werden die Boarding-Regeln, Sicherheitsanweisungen sowie Informationen zur Ticketabholung und anderen Boarding-Pässen übermittelt. Viel Vergnügen!
| Sa | 20 | |
| So | 21 |
ULTRAVIOLET.T ist ein feministisches Radio- und kreatives Sound-Kollektiv. Mit ihrem mobilen Studio ver breiten sie eine utopische Live-Sendung.
| Sa | 13 | 11:00 |
| Sa | 13 | 13:00 |
Auf einer geheimnisvollen Insel begibt sich eine Gruppe von Abenteurer:innen auf die Suche nach einem seit Jahrhunderten verloren gegangenen Schatz. Ihre Reise führt sie durch verschiedene Welten – wilde Wälder, verlassene Landschaften, stürmische Ozeane und verborgene Berge –, in denen die Kräfte der Natur sie auf die Probe stellen.
Doch im Verlauf ihrer Reise entdecken sie, dass der wahre Schatz vielleicht nicht derjenige ist, nach dem sie ursprünglich gesucht haben…
Foto © Fred Palladino
| Sa | 13 | 11:00 |
Die Showgruppe der Zirkusschule Zircologik präsentiert Ausschnitte aus ihrem Zirkusalltag.
Freut euch auf luftige Höhen, Einräder und kreative Akrobatik-Elemente.
Im Mittelpunkt stehen Teamgeist, Vertrauen und Gruppendynamik – denn gemeinsam entsteht die Magie.
| Sa | 13 | 13:30 |
À nos copines ist ein A-cappella-Projekt der Cuisses de Nymphes. Mit Humor und Energie erzählen diese Sängerinnen, wie ihre Freundschaft und ihre gemeinsame Leidenschaft für das Singen sie verändert haben: Freundinnen zu werden war zugleich der Schritt, mutiger, freier und stärker zu werden.
Mit neu interpretierten Covers und eigenen Arrangements verweben sich ihre Stimmen, um von Herausforderungen, Lachanfällen und Zweifeln zu erzählen – und vor allem, um die Kraft des Zusammenseins zu feiern und sichtbar zu machen. Dabei begegnet man unter anderem den musikalischen Welten von Billie Eilish, AURORA oder Solann, neu interpretiert auf die ganz eigene Art der Cuisses de Nymphes. Im Hintergrund durchzieht eine feministische Energie das Projekt: der Wunsch, die eigene Stimme zu behaupten, den eigenen Platz einzunehmen und sich gegenseitig zu stärken.
Es vibriert, es reisst mit, es bringt zum Lachen – und manchmal berührt es auch das Herz.
À nos copines ist ein Konzentrat aus Sororität und Musik – eine lebendige, leuchtende Auszeit, die die Verbindungen feiert, die uns prägen und wachsen lassen.
| So | 14 | 12:00 |
Die Opsion Sirk entstand aus der Begegnung zwischen Sarah Berhle (Absolventin der höheren Zirkusschule des Lido) und einer Gruppe junger Zirkuskünstlerinnen, die den vorprofessionellen Ausbildungsgang von Ton sur Ton absolvieren. Diese jährliche Großproduktion ermöglicht es den jungen Künstlerinnen, sich wie Profis zu entwickeln, indem Zirkustechniken mit Theater und tänzerischer Bewegung verbunden werden.
Bei jeder neuen Produktion setzen sich die Künstlerinnen gemeinsam mit ihrer Regie mit einem Thema auseinander, das sich in ein visuelles, kreatives und technisch anspruchsvolles Stück verwandelt. Seit 2017 entwickelt die Kompanie alle zwei Jahre ein neues Bühnenstück, das im darauffolgenden Jahr für den öffentlichen Raum adaptiert wird.
| So | 14 | 14:00 |
Eine Band voller Glamour und ansteckendem Groove. Von Clara Luciani bis
Donna Summer – unsere Cover-Hits bringen eure Ohren zum Glühen.
| Fr | 19 | 18:45 |
Ein lebendiges Schülerkonzert der Schlagzeugschule Trommelwirbel aus Biel/Bienne. Schüler:innen verschiedener Levels präsentieren gemeinsam Grooves und Songs auf der Bühne und sammeln wertvolle Live-Erfahrung. Im Mittelpunkt stehen Spielfreude, Rhythmus und das gemeinsame Musikerlebnis.
| Sa | 20 | 12:00 |
| Sa | 20 | 14:15 |
| So | 21 | 15:15 |
"si proches“, eine zirkusartistische Reise durch das Leben einer Gruppe.
Man jongliert mit Bällen und Wünschen, verbiegt sich mit Körpern und Meinungsverschiedenheiten, erhebt die Stimme und legt das „Ich“ ab, damit niemand ausgeschlossen wird. Hände halten zurück, stoßen ab. Man tritt sich auf die Füße, man gerät aneinander, doch nah beieinander zu leben bedeutet auch, zu lernen, einander zu (er)tragen.
Eine Kreation der Cie Compact, die 10 junge Menschen auf engem Raum vereint. Zehn Personen, Zirkuskünstler:innen, Freunde, die sich so nah sind…
| Sa | 20 | 16:00 |
Für ihre erste Produktion verkörpert die Jugendgruppe des Atelier 6/15 die Mitglieder einer Familie, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Doch versammelt um eine Einladung zum „Abendessen bei Mami“ erwartet euch ein höchst überraschender Abend: Intrigen und ein Sturm an Enthüllungen sind garantiert!
Foto © Fred Palladino
| So | 21 | 12:00 |
Eine riesige Kugelbahn - Spass für Gross und Klein
Märchen aus der ganzen Welt in verschiedenen Sprachen.
famiplus.ch
| Mi | 17 | 15:00 |
Das Festival plusQ’île empfängt erstmals den Chantier des enfants rund um ein von Hand betriebenes Holzkarussell.
Diese spielerische Installation lädt Kinder und ihre Angehörigen dazu ein, einen fröhlichen und geselligen Moment miteinander zu teilen. Eine lokale Zusammenarbeit, die das Spiel, das gemeinsame Tun und den Platz der Kinder als aktive Gestalter:innen ihrer eigenen Erfahrung in den Mittelpunkt stellt.
| Sa | 20 | 13:00 |
| So | 21 | 12:00 |
“This is not a selfie”
In unserer Kultur denken wir beim Singen oft erst an die Schönheit der Stimme, an technische Virtuosität und Intonation. So entsteht eine Beziehung zum Singen, die auf Leistung und Ergebnis basiert, wo wir uns oft unfähig fühlen, „schön“ oder „richtig“ zu singen.
Lauras Methode «Meraki» ist keine Gesangstechnik, Meraki ist eine Haltung: ein wildes „Let’s do it!“. Körperarbeit, Selbstwahrnehmung und die Wahrnehmung der anderen, gemeinsames Atmen sowie Clown und Drama führen zu gemeinsamem Ausdruck der Emotionen über die Technik hinaus
Anmeldung: info@plusqile.ch
| Sa | 13 | 10:00 |
| So | 14 | 10:00 |
“This is not a selfie”
In unserer Kultur denken wir beim Singen oft erst an die Schönheit der Stimme, an technische Virtuosität und Intonation. So entsteht eine Beziehung zum Singen, die auf Leistung und Ergebnis basiert, wo wir uns oft unfähig fühlen, „schön“ oder „richtig“ zu singen.
Lauras Methode «Meraki» ist keine Gesangstechnik, Meraki ist eine Haltung: ein wildes „Let’s do it!“. Körperarbeit, Selbstwahrnehmung und die Wahrnehmung der anderen, gemeinsames Atmen sowie Clown und Drama führen zu gemeinsamem Ausdruck der Emotionen über die Technik hinaus.
Anmeldung : info@plusqile.ch
| Sa | 20 | 10:00 |
| So | 21 | 10:00 |
Das Malhaus ist ein Ort des Entdeckens und Experimentierens für Kinder. Im Malhaus können sich die Kinder kreativ ausdrücken und frei mit Materialien aller Art spielen – in einem Umfeld, das zum kreativen Schaffen einlädt. Malen, Collagen, Basteln, Schneiden, Modellieren und Spielen sind Möglichkeiten, der Fantasie freien Lauf zu lassen.
| Sa | 13 | 14:00 |
| So | 14 | 14:00 |
Einmal Zirkusluft schnuppern? Dann bist du hier genau richtig! Unter geübter und wohlwollender Leitung der Tocati Zirkusleute kannst du jonglieren, klettern und balancieren, ganz wie die grossen Artist*innen des Festivals...
| So | 14 | 14:00 |
| Mi | 17 | 14:00 |
À travers le théâtre et l’improvisation, nous proposons aux enfants de créer leur propre univers, mettre en scène leurs questions, leurs sentiments, leurs rêves. Les animateurs sont là pour encourager et mettre en valeur la créativité des comédiennes et comédiens, sans barème, sans texte à apprendre.
Au chapeau
| Mi | 17 | 14:30 |
Boucherie Miaoux bewegt sich an der Schnittstelle von Noise und ungezähmter akrobatischer Geste, mit einer Recherche über die Interdependenz von Klang und Bewegung. Daraus entsteht ein performativer Konzertabend, in dem ein präpariertes Schlagzeug als Anreiz für einen schwebenden Körper wirkt.
Ein Kabel-Labyrinth unter elektrischer Spannung, in dem kleine analoge Instrumente, an der Decke befestigte DIY-MIDI-Geräte, getriggerte Synthesizer und Sampler für zwei Stöcke und einen Luftreifen koexistieren.
| Fr | 12 | 23:00 |
Mânaa vom Collectif Ouinch Ouinch bringt ein energiegeladenes und vielseitiges DJ-Set, zwischen elektronischen Sounds, Club-Einflüssen und tanzbarer Dynamik.
Foto ©Pierre Planchenault
| Sa | 13 | 23:00 |
| So | 14 | 18:00 |
La Deriva nimmt euch mit auf eine musikalische Reise rund um die Welt – mit lebendigen Folk-Songs aus Nord- und Südamerika und Europa. Mal mitreissend und tanzbar, mal gefühlvoll und verträumt, erzählen ihre Songs Geschichten aus verschiedenen Kulturen und laden dazu ein, einfach mitzukommen, zuzuhören und den Moment zu geniessen.
| Do | 18 | 21:00 |
La Cour Club präsentiert ein DJ-Set zwischen anspruchsvoller elektronischer Musik und Club-Atmosphäre, mit treibenden Rhythmen, die zum Tanzen bis spät in die Nacht einladen.
| Do | 18 | 22:15 |
Limitless Sound System aus Biel/Bienne steht seit 2018 für authentische Sound System Kultur und eine tiefe Verbundenheit mit Reggae, Dub und Steppas. Die Crew hat ihr eigenes Soundsystem selbst gebaut und über Jahre mit viel Zeit, handwerklichem Können und echter Hingabe weiterentwickelt. Dahinter steckt nicht nur Technik, sondern eine gemeinsame Vision von Sound, Raum und Atmosphäre.
Was Limitless Sound System ausmacht, ist die Verbindung aus warmem analogem Klang, tiefen Bässen und einer Selection, die mit Gefühl und Erfahrung aufgebaut wird. Die Musik ist druckvoll, intensiv und körperlich spürbar, ohne dabei ihre Tiefe zu verlieren. So entsteht ein Sound, der nicht bloss funktioniert, sondern einen Raum wirklich verändert und das Publikum auf besondere Weise mitnimmt. Als Teil der Bieler Szene steht die Crew für einen unabhängigen und gelebten Zugang zur Sound System Kultur. Limitless Sound System organisiert eigene Veranstaltungen, pflegt den Austausch innerhalb der Szene und bringt mit jeder Session nicht nur Musik, sondern auch Haltung, Leidenschaft und Gemeinschaft auf den Platz.
| Fr | 19 | 23:30 |
Das plusQ’île lädt das Kollektiv south ⁝ garden ein, die Neptun-Wiese für einen Abend zum Vibrieren zu bringen.
Zwischen dem sanften Licht des Tagesausklangs und den Bässen, die mit der Nacht aufsteigen, entfaltet das Bieler-Neuenburger Kollektiv sein vielschichtiges, warmes und organisches Universum.
Eine bewegte Blase – roh, sanft und psychedelisch –, in der man tanzt, atmet, einfach sein kann und Teil der Landschaft wird.
| Sa | 20 | 18:00 |
Der kleine Clown lebt in einer Kiste und wacht jeden Tag zu neuen Abenteuern auf, begleitet von den Spielzeugen und Alltagsgegenständen um ihn herum. Diese zwei neuen Episoden sind kurze, unvergessliche Momente im Herzen des Festivals – ein Vergnügen für die Kleinsten und ihre Begleitpersonen.
| Sa | 13 | 13:00 |
| So | 14 | 13:00 |
Kultur im Container rückt junge Künstler:innen aus Biel mit Konzerten, Ausstellungen und Performances ins Rampenlicht – mitten im plusQ’île.
Programm folgt bald.
| Fr | 12 | 17:00 |
| Sa | 13 | 17:00 |
| So | 14 | 17:00 |
| Fr | 19 | 14:00 |
| Sa | 20 | 14:00 |
Während dieses Workshops für alle Niveaus arbeiten wir mit verschiedenen Übungen zur körperlichen Ausdrucksarbeit, unter Einsatz von Improvisation, Spiel, aber auch strukturierteren Übungen. Ziel ist es, Werkzeuge zu finden, die uns helfen, uns in unserem Körper wohl, selbstbewusst und präsent zu fühlen.
| Fr | 19 | 09:45 |
Entdecke und erschließe das gesamte Spektrum deiner kreativen Ressourcen. Entwickle in deiner Arbeit eine klarere, bedeutungsvollere und persönlichere Ausdrucksform – und lache dabei, während du lernst, wie das geht.
Basierend auf dem „Spiel“ als grundlegender Ausdruck menschlicher Kreativität und als Grundlage jeder sinnvollen Kommunikation erforscht und fördert dieser Workshop eine selbstbewusste und freie Bühnenpräsenz für alle, die sie wollen oder brauchen.
Foto © M. Beaugé
| Mi | 17 | 09:15 |
Vier Frauen, die erstmals gemeinsam auf der Bühne stehen, verweben persönliche Geschichten über das Leben, die Liebe und die Freundschaft mit gemeinsam getragenen, berührenden Liedern.
| Sa | 13 | 16:00 |
Die Musik der Bieler Jugend.
Funk- und Jazzmusik mit Jazz On (Saxophon, Alt-, Tenor- und Baritonsaxophon), Trompete, Flöte, Euphonium, Gitarre und Schlagzeug.
Popmusik mit dem Chor und der Band (Schlagzeug, Bass, Posaune).
Die Freude am gemeinsamen Musizieren und Singen.
| Sa | 13 | 16:15 |